© Sven Weinig 2012 Vorgesehen ist das Modell für den OS140 mit Heckauslass und Nose Ring Motorspant. Da der Rumpf im Motorbereich sehr schmal ist kommt hier nur ein Motor mit Heckauslass in Frage, oder man müste den Rumpf im Seitenbereich öffnen. Im Höhenleitwerk werden "kleine" Flächenservos mit den Maßen 32x15mm verbaut, der Rest ist Standardgröße. Baubeginn: als erstes wird der Rumpf für Motor und Abgasanlage geöffnet. Die große der Öffnungen sind Herstellerseitig angezeichnet. Die Motorhaube wird ebenfalls für den Lufteinlaß der Abgasanlage im Frontbereich geöffnet. Als nächstes wird die Fixierung der Motorhaube fertig gestellt. Hierzu werden zwei 6mm Kohledübel mit den dazu abgeschrägten Passbuchsen benötigt. Im Frontbereich werden zwei klare M4 Schrauben eingesetzt. Zur Aufnahme der M4 Schrauben dienen zwei ca. 15x15mm große Sperholzplättchen. Als Gegenlager im Rumpf werden gefräste Novotexplättchen eingeklebt. Als Verschluß der Motorhaube sind zwei Kabinenhaken mit beigelegt. Hier habe ich mich entschieden, die Kabinenhaken durch eine Schraube im Frontbereich zu ersetzen (siehe Bilder). Nun werden die Öffnungen für die Fahrwerksschenkel hergestellt. Die Fahwerksaufnahme besteht aus zwei Spanten und einem Fahrwerksbrett, die in dem Rumpf eingeklebt werden. Zur Befestigung des Fahrwerks dienen 4 Inbusschrauben M3x12 mit den passenden Einschlagmuttern. Zur Aufnahme der Räder dienen zwei Inbusschrauben M4x40 mit Stoppmuttern. Die Fahrwerksschenkel werden mit der Wölbung nach hinten hin eingebaut. (siehe Bild) Wichtig: Bevor man die GFK Hülse und den Flächendübel einklebt, muß der Rumpfboden, wenn er einteilig bleiben soll, jetzt einklebt werden. Dieses würde dann auch einsetzen des Resorohres incl. Halter bedeuten. Es ist sinnvoll den Rumpfboden dreizuteilen und den mittleren Teil als Wartungsklappe auszulegen um eventuelle Arbeiten am Resorohr zu erleichtern! Entscheidet man sich für eine Dreiteilung, kann der Boden zum Schluß eingeklebt werden. Als nächstes werden die Tragflächen fertig gestellt. Die mitgelieferten Kunststoffschrauben M5 werden von innen in die Fläche eingeklebt. Nun werden die Öffnungen für das Steckungsrohr und Flächendübel am Rumpf geöffnet. Die GFK Hülse mit Kohlespant für die Flächenmuttern und das 10mm Kohlerohr mit den dazugehörigen Rumpfverstärkungen (Ringspant) werden im Rumpf eingepaßt. Vor dem endgültigen einkleben werden die Flächen zum anpassen montiert, so das hinterher auch alles gut zusammen paßt. Als letztes werden die 12mm Kohleröhrchen in den Flügel geklebt, der zur Aufnahme des Flächendübels dient. Kabinenhaube: Die Kabinenhaube wird mit einer Kunststoffschraube, zwei Novotex Seitenführungen und einen Kabinenhaken am Rumpf befestigt. Im Frontbereich wird die M4 klare Kunststoffschraube mit dem 15x15mm großen Sperholzplättchen befestigt. Als Gegenlager im Rumpf dient wieder ein ausgefrästes Novotexplättchen. Die Seitenführungen werden genauso aufgebaut. Zur Befestigung der Haube auf dem Rumpf wird ein Kabinenhaken im Heck der Haube eingeklebt. Rumpfboden: Nun wird der Rumpfboden wie zuvor beschrieben, dreigeteilt und eingeklebt. An beiden Enden werden ca. 1cm breite Sperholzstreifen für das mittlere Stück als Auflage eingeklebt. Höhenleitwerk: Als erstes werden die vorgegebenen Aufnahmen für Steckungsrohr und Höhenleitwerksdübel am Rumpf geöffnet. Dann wird das 10mm Steckungsrohr und der 6mm Dübel im Rumpf mit den dazugehörigen Ringspanten für die Rumpfverstärkung eingeklebt. Vor dem Einkleben die Länge der Rohre kontrollieren! Sie müssen evtl. ein wenig gekürzt werden. Die Inbusschrauben der Größe M3x15 dienen zum Verschrauben von Höhenleitwerk und Steckungsrohr. Hecksporn: Hier ist im Baukasten nichts enthalten. In unserem Modell wurde eine Sperholzplatte eingelebt, um anschließend von außen einen Draht oder ein Rad zu befestigen. Seitenruder: Für die Aufnahme der Stiftscharniere sind zusätzliche Balsastücke zum aufdicken der Endleiste mitgeliefert, die vor einsetzten miteinander verklebt werden. Nach dem einkleben der Endleiste in den Rumpf, werden die Ausschnitte für die Aufnahme der Stiftscharniere am Seitenleitwerk erstellt und passend zur Endleiste eingeklebt. Fahrwerk: Nun werden die 76mm Räder (nicht im Bausatz enthalten) mit den beiliegenden Radachsen (Inbus M4x40) und Radschuhe montiert Motoreinbau: Herstellerseitig sollte das Modell mit den OS140RX (Heckauslass) in Verbindung mit dem Nose Ring Motorspant gebaut werden. Bei diesem Modell wurde ein auf Schwingelementen gelagerter CFK Spant verbaut. Der Motorspant wurde gleich für die Aufnahme des Tanks aufgefräst und anschließend im Modell eingeharzt. Der Tank muß dann noch einmal im Modell abgefangen werden. Motoreinbau: Der Motor wurde auf 35mm langen Alu Distanzbolzen mit Schwingelementen gelagert. Als Resonazschalldämpfer wurde der empfohlende Dämpfer incl. Krümmer von Graupner verbaut mit dem dazugehörigen Resohalter. Tankeinbau: Wie zuvor beschrieben, bietet es sich an, den Tank mit am Motorspant zu befestigen. Im Spant wurde ein Loch im Durchmesser des Tankdeckel erstellt. Nun muß der Tank mit Hilfe eines weiteren Spantes im hinteren Bereich nochmals abgefangen werden. Servoeinbau HLW: Hier wurden Graupner Servo vom Typ 3328 verbaut. Die Ausfräsung für das Servo muß ein wenig nachgearbeitet werden. Als nächstes wird die Aussparung für den Servohebel angezeichnet und ausgefräst. Die Servohebel müssen verlängert werden, da die dazugehörigen Hebel zu kurz sind. Die Verbindungen zwischen Servohebel und Ruderhebel werden mittels Kugelköpfe und M3 Gewindestange hergestellt. Die Teile sind im Baukasten nicht enthalten. Achtung: Der hier abgebildete Einbau der HLW-Servos ist so bei diesem und einigen anderen Modellen der ersten Serie nicht möglich, da die Wurzelrippe zu weit außen sitzt und die Servos beim zusammenschieben des HLW aneinander stoßen! Die Wurzelrippe muß weiter aufgefräst werden, so das die Servos in das HLW eingesetzt werden können. Bilder hiervon werden umgehend nachgereicht! Die Firma Compostie-ARF hat die Position der Wurzelrippe geändert, so das nun die Standard - Flächenservos vom Typ 3328wie auf den folgenden Bildern montiert werden können. Hier die Verlängerungen für die originalen Servohebel. Der äußere Einhängepunkt bis zur Mittelachse beträgt 23mm. Änderung des Servoeinbaus HLW: Die Wurzelrippe wurde aufgefräst und das Servo wurde mit Kieferleisten in die Fläche eingeklebt und verschraubt. so das man das Servo wieder demontieren kann. Servoeinbau Fläche: Hierfür werden weitere Hilfsmittel benötigt. Ich habe am Ende eines 0,5m langen Rundholz ein kurzes Stück Gewindestange der Größe M3 mittig eingesetzt und verklebt. Damit hat man die Möglichkeit, es mit dem Servokopf zu verschrauben und in den Servoausschnitt, der sich mitten in der Fläche befindet, zu setzen. Das einsetzen der Kreuzschlitzschrauben geschiet auf dem gleichen Wege, nur mit Hilfe eines magnetischen Bithalters. Seilanlenkung SLW: Man kann sich mit Hilfe einer Schnur den Verlauf des Seils am Rumpf anzeichnen. Die Breite des Servohebels wird am Rumpfende angezeichnet und geöffnet. Der Anschluß wird mittels M2 Gabelköpfen und 1mm Drahtseil gemacht, welches in den Hülsen der Gabelköpfe verlötet wird. Servoeinbau Rumpf: Im Rumpf findet nur noch das Seitenruderservo und Gasservo seinen Platz. Hier für wurde ein kleines Servobrett erstellt, welches zur Aufnahme des SLW-Servos, Schalter unf Empfänger dient. Das Brett wird dann so eingeklebt, dass ein optimaler Verlauf der Seile gewährleistet ist. Die Bedienung des Schalters wird mit einem 1,5mm Stahldraht nach außen geführt, damit die Anlage ohne Demontage der Kabinenhaube ein bzw. ausgeschaltet werden kann. Nun wird das Gasservo mit einer kleinen Aufnahme in den Rumpf eingebaut. Die Platten werden aus CFK-Herex hergestellt. Diese bieten eine optimale Festigkeit bei sehr geringem Gewicht. Als Gasservo wurde hier ein Graupner C341 verbaut. Die Positionierung des Akkus wird je nach Schwerpunktlage im Rumpf eingebaut. Der Hersteller gibt den Schwerpunkt 10-20mm hinter dem Steckungsrohr an, also genau in Höhe der Befestigungsschrauben für die Flächen. Der Akku konnte genau vor dem Fahrwerksbrett positioniert werden, so liegt das Modell im angegebenen Schwerpunkt genau in Waage. Damit wäre der Bau komplett abgeschlossen, es fehlt nur noch der Erstflug! Hier noch ein paar Bilder des fertigen Fliegers.